ChaosParadies

~ Dienstag, Juli 10 ~
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[Rezension] Fifty Shades of Grey von E.L. James

Cover von Fifty Shades of GreyDas Buch

Als Ana bei einem Interview für ihre kranke Freundin einspringt, ahnt sie nicht, was sie erwartet: Ihr Interview-Partner ist der 27jährige, steinreiche Christian Grey, der sie sofort in seinen Bann zieht. Doch Christian ist anders als andere Männer: Seine Beziehungen drehen sich um Dominanz und Unterwerfung, um Strafe und Belohnung. Er will Ana - aber nur zu seinen Bedingungen. Als er ihr einen ellenlangen Vertrag vorlegt, der die Bedingungen ihrer Beziehung regelt, weiß sie nicht, wie sie reagieren soll: Soll sie sich auf diesen attraktiven und faszinierenden Mann einlassen oder lieber so schnell und weit wie möglich wegrennen?

Dieser Vertrag regelt beispielsweise, dass sie Christian nicht in die Augen sehen darf, dass sie ihn mit “Mr. Grey” oder “Sir” anzusprechen hat, was und wie oft sie zu essen hat, wie viel sie schlafen muss und so weiter. Außerdem legt der Vertrag fest, dass Christian sie bestrafen darf, wie es ihm beliebt - aber auch, dass sie jederzeit mittels eines Codeworts alles abbrechen kann. 

Meine Meinung

Ein BDSM-Roman, entstanden aus einer Twilight-Fanfiction, löst einen weltweiten Hype aus? Das klingt so absurd, das musste ich lesen. Die deutsche Leseprobe (pdf) hat mich dann überzeugt, nicht auf Erscheinen des deutschen Buchs zu warten, sondern das englische eBook zu lesen. 

Das Buch liest sich sehr flüssig, was wohl auch am eher eingeschränkten Wortschatz der Autorin liegt. Die permanenten Wortwiederholungen fangen irgendwann an zu nerven, ich weiß nicht wie oft ich Ausdrücke wie “Jeez”, “inner goddess” oder “Don’t bite that lip” gelesen habe. 

Inhaltlich geht es vor allem um Sex - entschuldigung, harten Sex, anderen macht der gute Christian ja nicht. Dann aber irgendwie doch - denn mit Ana ist ja alles anders als mit anderen Frauen. Über BDSM wird viel geredet, es passiert jedoch (fast) nichts, abgesehen von ein paar Drohungen und ein bisschen fesseln. Okay, einmal wird eine Reitgerte eingesetzt, aber hauptsächlich zum streicheln.  

Im Laufe des Buchs bekommt man mehr und mehr den Eindruck, Christians Obsession sei Folge einer psychischen Störung, die geheilt werden müsse. Das hinterlässt bei mir dann doch einen bitteren Nachgeschmack - es soll doch bitte jeder Mensch tun und lassen können, was er will, ohne dafür den Stempel aufgedrückt zu bekommen, er sei psychisch krank. 

Nichts desto trotz habe ich das Buch sehr schnell zu Ende gelesen - etwas muss mich ja doch dazu bewegt haben, Seite um Seite zu verschlingen. Irgendwie wollte ich doch immer wissen, wie es weitergeht. Vermutlich werde ich Band 2 und 3 auch noch lesen um zu wissen wie es weitergeht, aber da reicht es mir, auf Erscheinen der deutschen Ausgabe zu warten. 

Meine Bewertung

3/5 Sternen

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~ Dienstag, November 8 ~
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[Rezension] Darf ich meine Oma selbst verbrennen? von Peter Wilhelm

Das Buch

Das Buch ist in 3 Teile unterteilt: Im ersten Teil “Allerlei Fragen an den Bestatter” geht es um Fragen wie “Kann Leichengift eine Frau töten?”, “Seebestattung für Nichtschwimmer?” oder “Kann ich mir meinen Sarg selber bauen?” Im zweiten Teil “Tod am Telefon - die schönsten Anrufe beim Bestatter” gibt Peter Wilhelm skurrile Telefonate mit Kunden wider. Im dritten und letzten Teil “Dialoge - zum Sterben schön” berichtet er von Begegnungen mit den verschiedensten Menschen.

Meine Meinung

Peter Wilhelm betreibt wohl einen der bekanntesten deutschen Blogs - den Bestatterweblog. Was zunächst einmal skurril klingt, entpuppt sich als Sammelsurium von netten und informativen, traurigen und lustigen, aber immer unterhaltsamen Beiträgen. Und genauso ist auch das Buch.

Der Autor beantwortet die Fragen manchmal bissig, manchmal spöttisch, manchmal ernst, je nach Sinn oder Unsinn der Fragestellung und erklärt so, ganz nebenbei, worauf man bei einer Bestattung achten muss. Im 2. und 3. Teil merkt man, dass das Schreiben von Dialogen eine seiner großen Stärken ist. Er versteht es, seine Figuren mit ihren zahlreich vorhandenen Macken lebendig wirken zu lassen.

Wie schon erwähnt, ich kannte Wilhelms Blog und so war ich beim Lesen des ersten Teils zunächst ein wenig enttäuscht. Natürlich wusste ich, dass es in erster Linie um Fragen an ihn ging (steht ja schon im Buchtitel), aber ich hatte mir mehr seiner Geschichten erhofft und wusste zu dem Zeitpunkt nicht, dass das Buch in 3 Teile unterteilt ist. Doch in Teil 2 und 3 wurde alles wieder wett gemacht. Ich persönlich hätte jedoch eine Mischung der Fragen, Telefonate und Dialoge besser gefunden.

Die “Kapitel”, also die einzelnen Fragen bzw. Geschichten, sind sehr kurz, und so kommt es, dass man immer wieder denkt “Ach, komm, eins les ich noch” und so ganz schnell viele Stunden mit dem Buch verbringt, ohne es zu merken. Schade, aber verständlich, ist es, dass man als Leser des Blogs doch einiges schon kennt. Alles in allem jedoch ein tolles Buch, dass sich auf eine ganz neue Art mit dem Sterben beschäftigt und die Scheu vor dem Thema nimmt.

Der Autor

Peter Wilhelm ist seit 30 Jahren im Bestattungsgewerbe tätig. Als “Tom, der Undertaker” betreibt er seit ein paar Jahren sehr erfolgreich sein “Bestatterweblog” - für die Hörer der Deutschen Welle der beste Blog 2007 - und gewährt humorvolle Einblicke in seinen ungewöhnlichen Arbeitsalltag.

Quelle

Meine Bewertung

4 Sterne

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2 Anmerkungen
~ Montag, Oktober 17 ~
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[Rezension] Arkadien fällt von Kai Meyer

Das Buch

Kaum haben sich die Wogen der Ereignisse aus dem 2. Band etwas geglättet, warten auch schon neue Probleme auf Rosa und Alessandro. Ihre Clans haben sich von ihnen abgewendet und sich auf die Seite des Hungrigen Mannes geschlagen. Nachdem es ihren Familien gelingt, ihnen einen Mord anzuhängen, sind nicht mehr nur der Hungrige Mann und seine Gefolgsleute, sondern auch die Polizei hinter ihnen her. Auf ihrer Flucht quer durch Sizilien finden sie immer mehr über die Geschichte Arkadiens heraus und finden neue Verbündete - doch können sie ihnen wirklich trauen?

Meine Meinung

Band 3 der Arkadien-Trilogie ist deutlich ereignisreicher als die vorherigen Bände. Die Schauplätze wechseln häufig und es bleibt immer spannend. Bis zuletzt ist nicht klar, ob Rosa und Alessandro sich selbst und ihre Freunde retten können.

Es gibt viele nicht vorherzusehende Wendungen und nie ist klar, wem sie wirklich trauen können. Menschen, die man für Feinde gehalten hat, werden zu Freunden und umgekehrt. Die Liebe zwischen Rosa und Alessandro ist wie in den vorhergehenden Bänden allgegenwärtig, aber nicht kitschig und auch nicht permanent im Vordergrund der Geschichte.

Das Buch verfügt nicht über allzu viele Fantasy-Elemente, abgesehen davon, dass es um Gestaltwandler geht, entwickelt sich am Ende jedoch in eine mystische Richtung, die zwar überraschend, für mich aber nachvollziehbar ist. Das mag jedoch nicht jedermanns Ding sein.

Der Autor  Kai Meyer ist wohl einer der erfolgreichsten deutschen Fantasy-Autoren. 1969 in Lübeck geboren, veröffentlichte er mit 24 Jahren sein erstes Buch. Bis heute sind etwa 50 Bücher für Jugendliche und Erwachsene von ihm erschienen.

Meine Bewertung

4 Sterne

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~ Samstag, Oktober 1 ~
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[Rezension]Das Mädchen mit dem Stahlkorsett von Kady Cross

Das Buch

Finley Jayne lebt als Dienerin und Zofe im London des späten 19. Jahrhunderts. In jüngster Zeit hat sie mehrere Arbeitsstellen wegen ihres “unangemessenen Verhaltens” verloren und versucht, sich bei ihren neuen Arbeitgebern, den August-Raynes, so unauffällig wie möglich zu verhalten. Als ihr jedoch der 20jährige Sprössling des Hauses zu nahe kommen will, erwacht - wieder einmal - Finleys dunkle Seite: Überlässt sie ihr die Kontrolle, so ist sie übermenschlich stark und schnell. Dadurch kann sich Finley gegen den Übergriff wehren.

Auf ihrer Flucht durch London begegnet sie dem jungen Adligen Griffin, der ihr seine Hilfe anbietet und sie bei sich aufnimmt. So findet sie bei ihm und seinen Freunden ein neues Zuhause, und bemerkt schnell, dass auch Griffin, Sam und Emily außergewöhnliche Kräfte besitzen. Gemeinsam versuchen sie, der Ursache ihrer Kräfte auf die Spur zu kommen.

Doch das ist nicht das Einzige, worum die Vier sich kümmern müssen: Der so genannte Maschinist begeht höchst merkwürdige Verbrechen in London, die alle einem bestimmten Zweck zu folgen scheinen - doch welcher Zweck soll das sein?

Ganz nebenbei muss Finley sich noch mit ihrem Gefühlsleben herumschlagen: Sie findet Griffin weit mehr als nur nett, aber er steht als Adliger in der Hierarchie so weit über ihr, dass er sich niemals auf sie einlassen könnte - oder?

Und dann lernt sie auch noch den höchst zwielichten Jack Dandy kennen, von dem ihre dunkle Seite sich angezogen fühlt…

Meine Meinung

“Das Mädchen mit dem Stahlkorsett” ist der erste Band der neuen “Steampunk Chronicles”. Ich gebe zu, ich konnte mit dem Begriff Steampunk nicht wirklich etwas anfangen, deswegen eine kurze Erklärung: Steampunk als Genre ist in den 1980er Jahren entstanden. Das viktorianische Zeitalter und seine technischen Möglichkeiten werden mit moderner oder auch futuristischer Technologie verknüpft - so gibt es beispielsweise in “Das Mädchen mit dem Stahlkorsett” dampfkraftbetriebene Motorräder und Stimmenverstärker.

Gut dargestellt fand ich die Beziehungen der Charaktere untereinander. Zwischen Finley und Griffin entwickeln sich langsam Gefühle, ohne dass das Buch ein typischer Jugend-Liebesroman á la Twilight wird, doch immer wieder funkt Unterwelt-Größe Jack Dandy dazwischen. Auch zwischen Emily und Sam scheint sich etwas anzubahnen.

Zu Emily entwickelt Finley schnell eine Freundschaft, während Sam ihr mehr als nur misstrauisch gegenüber steht, und versucht, seine Freunde zu überzeugen, dass Finley alles andere als vertrauenswürdig ist.

Schön fand ich auch die Perspektiven-Wechsel. In der letzten Zeit habe ich hauptsächlich Bücher gelesen, die in Ich-Perspektive oder aber Erzähl-Perspektive einer bestimmten Person geschrieben waren. Bei “Das Mädchen mit dem Stahlkorsett” wird zwar hauptsächlich aus Finleys Perspektive erzählt, es gibt aber auch immer wieder Passagen aus der Perspektive der anderen Protagonisten.

Leider ist das Buch teilweise etwas vorhersehbar. Während Finley und ihre Freunde noch rätseln, was der Maschinist wohl vor hat, ahnt man es als Leser schon lange. Hier wäre es schön gewesen, wenn man hin und wieder auf eine falsche Fährte geführt worden wäre. Alles in allem ist “Das Mädchen mit dem Stahlkorsett” aber ein tolles Buch, das Lust auf die Fortsetzung macht, und mich neugierig darauf gemacht hat, was das Genre Steampunk sonst noch zu bieten hat.

Die Autorin

Kady Cross ist ein Pseudonym der amerikanischen Schriftstellerin Kathryn Smith. Sie schreibt unter anderem historische und Urban Fantasy. Ihr erstes Buch hat sie im Alter von 10 Jahren begonnen, im Jahr 2001 wurde erstmalig ein Buch von ihr verlegt.

Meine Bewertung

4 Sterne

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1 Anmerkung
~ Freitag, September 16 ~
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[Rezension] Wächter der Unterwelt - Schlüssel der Ewigkeit von Sandra Todorovic

Das Buch

Als Sara dem neuen Schüler Dante begegnet, ist sie auf Anhieb hin und weg. Doch was ist mit Dante? Mal macht es den Eindruck, er wäre ebenso verliebt in sie, dann wieder ist er abweisend und lässt sie nicht an sich heran.

Auch die Ereignisse, die in seiner Gegenwart geschehen, sind mehr als mysteriös - auch wenn Dante behauptet, Sara würde sich diese nur einbilden. Und wer ist eigentlich dieser Besucher, den Sara Nacht für Nacht in ihrem Zimmer spüren, nicht aber sehen kann?

Nach und nach kommt Sara Dantes Geheimnis auf die Spur - er gehört einer geheimen Welt an, an deren Existenz sie nie geglaubt hätte. Doch die Liebe der beiden ist gefährlich, denn sie ist verboten…

Meine Meinung

Wächter der Unterwelt - Schlüssel der Ewigkeit ist der Auftakt zu einer Trilogie. Die Geschichte um Sara und Dante ist nett, aber leider nichts wirklich Neues, es liest sich wie eine Mischung aus Oksa Pollock, Twilight und Charmed - Zauberhafte Hexen. Auf den ersten 250 Seiten bekommt man selten das Gefühl, etwas Neues zu lesen.

Dann jedoch gibt es einige unvorhergesehene Wendungen, die viel wieder wett und Lust auf Band 2 machen. Diese Wendungen erlauben der Geschichte, sich weg von bereits Bekanntem zu entwickeln, und ich hoffe, diese Chancen werden genutzt.

Leider bin ich bei manchen Stellen über das recht schlechte Lektorat gestolpert, es gab immer mal wieder Rechtschreib- und Kommafehler, die sich aber nicht so häufen, dass man nicht darüber hinweg lesen könnte.

Allerdings gab es ein 3 oder 4 Stellen im Buch, wo Bezüge fehlten oder falsch waren, zum Beispiel dass man bei einer Gruppe von Personen nicht wirklich wusste wer gerade mit wem spricht, das hat mich dann doch etwas gestört.

Als Einzelbuch hätte Wächter der Unterwelt - Schlüssel der Ewigkeit mich nicht zufrieden stellen können, als Einleitung zu einer Trilogie ist es jedoch in Ordnung. Die Grundidee ist gut, und ich hoffe, Band 2 wird mich mehr überzeugen.

Die Autorin

Sandra Todorovic, geboren 1986, lebt und arbeitet in Zürich/Schweiz. Wächter der Unterwelt - Schlüssel zur Ewigkeit ist ihr erster Roman.

Meine Bewertung

Ich habe lange überlegt, ob ich 3 oder 4 Sterne geben soll, der Inhalt bekommt 3,5 Sterne, das schlechte Lektorat und der hohe Preis für ein Taschenbuch haben dann jedoch den Ausschlag zu guten 3 Sternen gegeben.

3 Sterne

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~ Mittwoch, Mai 18 ~
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[Rezension] Göttlich verdammt von Josephine Angelini

Das Buch

Die 16jährige Helen lebt gemeinsam mit ihrem Vater auf der kleinen Insel Nantucket. Dort versucht sie, möglichst nicht aufzufallen. Als jedoch die Familie Delios auf die Insel zieht, gelingt ihr das nicht mehr - die Familienmitglieder, insbesondere der gleichaltrige Lucas, rufen unbändigen Hass in ihr hervor, den Delios scheint es ihr gegenüber nicht anders zu gehen. Auch kann sie nicht weiter verdrängen, dass sie anders ist als die anderen Menschen der Insel - sie ist größer, schneller und stärker.

Und als wäre all das nicht genug, hat sie auch noch merkwürdige Träume, in denen sie stundenlang durch eine tote Welt läuft, und wacht morgens völlig erschöpft und mit zerschundenen Füßen auf.

Eines Tages jedoch retten Lucas und sie sich gegenseitig das Leben, und durch ihn erfährt sie von dem Erbe dass die beiden verbindet - sie sind Halbgötter, Nachfahren des Zeus und an uralte Regeln und Gesetze gebunden.

Meine Meinung

Ich gebe zu, als ich das erste Mal las, dass es um Halbgötter geht, war ich skeptisch - allerdings völlig zu unrecht. Josephine Angelini hat einen tollen Auftakt einer Trilogie geschaffen, in der man wirklich nichts vermisst - es ist romantisch, spannend, lustig, interessant…

In dem Buch wird die griechische Mythologie wunderbar mit einer modernen Fantasy-Geschichte verwoben. Gewisse Parallelen zu Twilight lassen sich allerdings nicht abstreiten - es fängt z.B. damit an, dass Helen alleine mit ihrem Vater lebt und nicht auffallen möchte, und dann taucht auf einmal eine Familie auf, mit vielen unsagbar schönen Kindern und sehr viel Geld. Das fiel mir am Anfang des Buches auf, im Laufe des Lesens entwickelt sich die Geschichte aber in eine ganz andere Richtung, auch, weil Helen ganz anders ist als Bella und selber außergewöhnliche Fähigkeiten hat.

Besonders gut gefallen hat mir übrigens Helens beste Freundin Claire - sie ist witzig, klug und immer da, wenn Helen sie braucht.

Einziger kleiner Kritikpunkt könnte sein, dass ich manche Begriffe, bzw. eher mythologische Wesen, nachschlagen musste, weil ich sie nicht kannte. Das hat mich allerdings nicht allzu sehr gestört, weil ich gerne auch mal ein bisschen was zu einem Buch recherchiere und mir die Hintergründe von bestimmten Wesen durchlese. Deswegen werde ich mich in der - vermutlich leider allzu langen - Wartezeit auf Band 2 mal ein wenig mit der griechischen Mythologie beschäftigen.

Zu dem Buch gibt es auch eine Webseite - dort findet man unter anderem die Leseprobe und auch einen Song zum Buch, der meiner Meinung nach wirklich hörenswert ist.

Die Autorin

Josephine Angelini wurde in Massachusetts/ USA geboren. Sie studierte Angewandte Theaterwissenschaft an der Tisch School of the Arts, New York University. Dabei interessierten sie besonders die tragischen Helden der griechischen Mythologie. Josephine Angelini lebt mit ihrem Ehemann, einem Drehbuchautor, und drei Katzen in Los Angeles.

Quelle 

Meine Bewertung

5 Sterne

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~ Mittwoch, März 2 ~
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[Rezension] Oksa Pollock - Die Unverhoffte von Anne Plichota und Cendrine Wolf

Das Buch

Die 13-jährige Oksa Pollock ist gerade erst von Paris nach London gezogen, da bemerkt sie, dass sie besondere Fähigkeiten hat. So kann sie beispielsweise Dinge in Flammen aufgehen lassen oder in der Luft schweben, und dann bildet sich um ihren Bauchnabel herum auch noch ein eigenartiges, sternförmiges Mal.

Doch damit nicht genug: Aus unerfindlichen Gründen scheint ihr Klassenlehrer McGraw sie zu hassen, und schikaniert sie, wo er nur kann. Und auch ein älterer Junge an ihrer neuen Schule lauert ihr immer wieder auf und bedroht sie.

Zum Glück hat Oksa ihren besten Freund Gus, der ihr immer zur Seite steht und ihr hilft, sich in der neuen Welt, die sich ihr öffnet, zurecht zu finden. Und auch auf ihre Eltern und auf ihre Großmutter Dragomira kann sie sich immer verlassen. Denn Oksa hat einiges zu erledigen: Sie ist die Unverhoffte, die Einzige, die die sagenhafte Welt Edefia retten kann…

Meine Meinung

Den Autorinnen ist ein großartiges Roman-Debüt gelungen. Es ist einfach zu lesen, immer wieder spannend und sprüht nur so vor neuen Ideen. Allem anderen voran müssen hier die fantastischen Wesen mit außergewöhnlichen Namen genannt werden. So gibt es zum Beispiel Plemplems und Kapiernixe, und jedes der vielen Wesen hat seine Eigenheiten, sie scheinen mit viel Liebe erdacht worden zu sein. Besonders die Plemplems mit ihrer ganz besonderen Art zu sprechen haben es mir angetan.

Die Geschichte selber ist gut erdacht. Dadurch, dass Oksa selber noch nichts über die Welt Edefia weiß, erfährt der Leser gemeinsam mit ihr die Hintergründe und was Oksas Aufgabe ist, und es gibt keine künstlich erzeugte Spannung, indem dem Leser Informationen vorenthalten werden. Immer wieder kommt Oksa in gefährliche Situationen, dadurch bleibt es spannend bis zum Schluss, auch wenn man sich hin und wieder fragt, warum Oksas Gegner eigentliche eine Gefahr für sie und ihre vielen Fähigkeiten darstellt.

Sprachlich ist das Buch recht einfach gehalten, so dass es nicht anstrengend zu lesen ist, manchmal wirkt die Sprache aber auch schon etwas zu einfach. Etwas gestört haben mich stellenweise die seitenlangen Monologe, hauptsächlich von Dragomira, wenn sie über die Geschichte von Edefia erzählt. Da hätten mir ein paar Zwischenfragen von Oksa oder Einwürfe der anderen besser gefallen, um das Ganze ein wenig aufzulockern.

Vor allem überzeugt das Buch jedoch mit den vielen neuen Ideen. Nie hat man in dem Buch das Gefühl, dass man die Geschichte so oder so ähnlich schon einmal gelesen hat. Und, auch wenn ich wirklich gerne Fantasy-Liebesromane lese, tut es doch mal wieder gut, eine Fantasy-Geschichte zu lesen, in der nicht die Liebe im Mittelpunkt steht, auch wenn sie nicht ganz außen vor bleibt.

Die Autorinnen

Anne Plichota und Cendrine Wolf sind Bibliothekarinnen aus Frankreich, die gemeinsam in ihrer Freizeit die Geschichte um Oksa Pollock erdacht haben. Nachdem sich kein Verlag für ihr Buch finden ließ, verlegten sie es zunächst in Eigenregie, und fanden durch die große Fangemeinde schließlich doch einen Verlag für das Buch. Ingesamt sind 6 Bände geplant.

Meine Bewertung

4 Sterne

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~ Samstag, Februar 19 ~
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[Rezension] Die Wahrheit über Alice von Rebecca James

Das Buch

Katherine hat nach dem Tod ihrer Schwester beschlossen, ein neues Leben in einer anderen Stadt zu beginnen. In der Schule hält sie sich von allen anderen fern und legt keinen Wert auf Kontakte zu den ihren Mitschülerinnen. Doch eines Tages lädt Alice, eins der beliebtesten Mädchen der Schule, sie zu ihrer Geburtstagsparty ein und versucht ab da, Katherines Freundschaft zu gewinnen. Bald sind Katherine, Alice und Alice’ Affäre Robin ein unzertrennliches Trio - bis nach und nach Alice’ wahres Gesicht zum Vorschein kommt…

Meine Meinung

Die Geschichte wird in 3 Zeitebenen erzählt. Den größten Teil nimmt die Gegenwart ein, die Zeit mit Alice. Außerdem gibt es Blicke in die Vergangenheit und die Ereignisse, die zu dem Tod von Katherines Schwester geführt haben, sowie Ausblicke in die Zukunft, in der Katherine alleinerziehende Mutter eines 3-jährigen Mädchens ist, und Alice tot ist. 3 verschiedene Zeitebenen können in Büchern schnell zu Verwirrung führen, das ist hier aber nicht der Fall. Es ist immer nach den ersten Zeilen eines Kapitels klar, in welcher Zeit man sich gerade befindet.

Die Geschichte ist durchaus interessant, man grübelt warum Alice in einem Moment “die beste Freundin der Welt” und im nächsten grausam und unkontrollierbar ist. Die Auflösung ist nachvollziehbar. Trotzdem ist mir die Geschichte zu “dünn” - meiner Meinung nach hätte man - mit doppelt so vielen Seiten - deutlich mehr daraus machen können. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich dieses Buch, nachdem ich durch die große Werbekampagne darauf aufmerksam wurde, hauptsächlich lesen wollte, weil es mich an ein anderes, sehr gutes, Buch erinnerte: Das Wunschspiel von Patrick Redmond.

Mit dementsprechend hohen Erwartungen ging ich an das Buch heran, die das Buch so leider nicht erfüllen konnte. Die Geschichte bei “Das Wunschspiel” ist viel dichter, und auch umfangreicher. Trotzdem schenkte “Die Wahrheit über Alice” mir einige unterhaltsame Lesestunden - und das ist es auch, ein unterhaltsames Buch, das dennoch nicht allzu lange im Gedächtnis haften bleibt.

Die Autorin

Rebecca James, geboren 1970, hatte beruflich nie viel Glück. Sie brach das Studium ab, arbeitete als Kellnerin, reiste um die Welt und ließ sich schließlich mit ihrem Mann in Armidale nördlich von Sydney, Australien, nieder. Dort bauten die beiden ein Küchengeschäft auf. Rebecca bekam vier Söhne und schrieb nebenbei. An dem Tag, als das Familienunternehmen bankrott ging, erhielt Rebecca ein Angebot für ihr erstes Buch. Inzwischen wurde «Die Wahrheit über Alice» weltweit in 36 Länder verkauft. (Quelle)

Meine Bewertung

4 Sterne

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~ Montag, Januar 24 ~
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[Rezension] Smaragdgrün von Kerstin Gier

Das Buch

Zeitreisende Gwendolyn Shepherd hat es nicht leicht. Zu all den Aufregungen in letzter Zeit und vor allem zu ihrer Angst vor dem Grafen von Saint Germain, kommt nun auch noch Liebeskummer. Gerade noch hatte sie glücklich in Gideons Armen gelegen, da findet sie heraus, dass er ihr nur etwas vorgemacht hat, um sie leichter kontrollieren zu können.

Auch wenn Gideon immer wieder versucht mit ihr zu reden, diese Sache hat sich für Gwen erledigt. Also begibt sie sich mit Hilfe von ihrer besten Freundin Leslie und dem Wasserspeierdämon Xemerius auf die Suche nach dem Gegenstand, den ihr Großvater im Haus für sie versteckt hat…

Meine Meinung

Mehr möchte ich hier zum Inhalt nicht erzählen, denn jedes weitere Wort über die Handlung würde zu viel verraten. Erst einmal zur Aufmachung: Das Buch passt sich wunderbar in die “Liebe geht durch alle Zeiten”-Reihe ein. Diesmal sind der Umschlag und verschiedene Details im Buch, passend zum Titel, grün gehalten, wobei ich den Umschlag diesmal ein kleines bisschen zu grell finde im Gegensatz zu Rubinrot und Saphirblau.

Nach wie vor bin ich der Meinung, das Ganze ist eher ein in drei Teile zerstückeltes Buch als eine Trilogie. Die einzelnen Bücher sind nicht in sich abgeschlossen. Es wirkt so, als habe der Verlag sich zu einer Trilogie entschlossen, da diese momentan im Trend liegen und sich mit 3 Büchern natürlich auch mehr Geld machen lässt als mit einem.

Wie auch seine Vorgänger ist Smaragdgrün schön geschrieben und überzeugt sowohl durch immer wieder aufkommende Spannung als auch durch die witzigen Dialoge. Besonders Xemerius lockert so manche Situation durch seine lustigen Kommentare auf.

Die erste Hälfte des Buches zieht sich ein wenig, dafür geschehen die Ereignisse gegen Ende des Buches Schlag auf Schlag, so dass ich mich als Leser teilweise ein wenig überrumpelt fühlte. Hier wäre ein wenig mehr Ausgewogenheit schöner gewesen, die Autorin hätte ja nicht alles zum Ende des Buches hin aufklären müssen und hätte ein paar Ereignisse aus dem Ende in die erste Buchhälfte packen können, und diese dafür kürzen. Es ist bekannt, dass der Veröffentlichungstermin verschoben werden musste, da die Autorin nicht rechtzeitig fertig wurde, und der Schluss wirkt auch wie unter Zeitdruck geschrieben.

Alles in allem halte ich Smaragdgrün, und auch die komplette Trilogie, für sehr gelungen. Mir fehlen ein paar Aspekte, zum Beispiel hätte ich gerne noch mehr über den Chronografen erfahren, zum Beispiel wer ihn denn nun eigentlich gebaut hat (oder habe ich das nur überlesen??) und wie derjenige darauf gekommen ist, was er machen musste. Ich hatte mir auch mehr aus den verschiedenen Entsprechungen, die den Zeitreisenden zugeordnet sind, versprochen, und dachte da käme vielleicht noch irgendetwas zu, zum Beispiel zu den alchemistischen Entsprechungen oder den zugeordneten Tieren.

Die Trilogie ist eine nette Geschichte für zwischendurch, wirklich schön zu lesen und für alle Altersklassen geeignet - dafür allerdings zu schätzungsweise 97% nur für’s weibliche Geschlecht ;-)

Achtung *SPOILER* Ab hier bitte nicht weiterlesen, wenn das Buch noch nicht gelesen wurde!

Ich möchte hier noch auf zwei Punkte eingehen, bei denen ich die Auflösung zu plötzlich und zu kurz fand.

Die Liebesgeschichte zwischen Gwen und Gideon wendet sich (Gott sei Dank) doch noch zum Guten. Auch die Erklärung, die Kerstin Gier für sein Verhalten auftischt, klingt logisch. Ich fand sie allerdings zu abrupt aufgeklärt, alles war auf einmal gut und Gwen hat ihm ab dem Zeitpunkt sofort bedingungslos vertraut, das kam mir ein wenig unrealistisch vor.

Das gleiche Gefühl hatte ich bei der Aufklärung gegen Ende des Buches bezüglich des Grafen von Saint Germain. Gwen wird niedergeschlagen, wacht später wieder auf und findet heraus, wer der Graf ist. Und nach etwa 5 Seiten ist das Ganze dann auch schon wieder vorbei. Da hätte man meiner Meinung nach wirklich mehr raus machen können, vor allem da die Autorin vorher alles immer bis ins kleinste Detail beschrieben hatte. Hier hatte man eher das Gefühl, man bekomme einfach nur schnell die Lösung serviert, weil es ohne nunmal schlecht geht.

Die Autorin

Kerstin Gier wurde 1966 geboren und hat vor der “Liebe geht durch alle Zeiten”-Trilogie hauptsächlich Frauenromane verfasst, auch unter den Pseudonymen Jule Brand und Sophie Bérard. Sie begann zunächst, Germanistik, Musikwissenschaften und Anglistik zu studieren, wechselte dann aber zu Betriebspädagogik und Kommunikationspsychologie. 1995 begann sie mit dem Schreiben von Romanen.

Meine Bewertung

4 Sterne

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~ Mittwoch, Januar 19 ~
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[Rezension] House of Night 4: Ungezähmt von P.C. & Kristin Cast

Das Buch

Zoey Redbird lebt als Jungvampirin im House of Night, dem Vampirinternat. Nachdem sie fast gleichzeitig ihre drei festen Freunde verloren hat, hat sich auch noch ihre Clique von ihr abgewandt, da Zoey ihnen so einiges, unter anderem ihre drei festen Freunde, verschwiegen hat. Doch das ist nicht ihr einziges Problem: Hohepriesterin Neferet hat den Menschen den Krieg erklärt, und Zoey ist die Einzige, der klar ist, dass Neferet ganz andere Pläne verfolgt als sie nach außen zeigt. Und dann sind da noch Stevie Rae, ihre beste Freundin, die die Wandlung vom Jungvampir zum Vampir nicht überlebt hat, durch Neferet als untoter „Zombie“ zurückkam und dann eine Wandlung zu einer neuer Art Vampir durchlaufen hat, sowie deren untote Freunde. Als Zoey nachts auch noch von eigenartigen, unsichtbaren Wesen angegriffen wird, ist sie auf die Hilfe ihrer Freunde mehr denn je angewiesen.

Meine Meinung

Bei Ungezähmt handelt es sich um den 4. Band der House of Night Serie. Leider ist es mir nach wie vor nicht gelungen, mit Zoey „warm zu werden“. Ich finde sie unglaublich oberflächlich. Sie betont oft, was denn alles cool oder uncool (Star Wars, Harry Potter… ähm, nein!) ist. Aber selbstverständlich macht es ihr überhaupt nichts aus, uncool zu sein, deswegen betont sie es ja auch ständig. Und dann die ganze Sache mit Aphrodite: ständig erwähnt Zoey, dass sie ja „irgendwie“ miteinander befreundet sind, obwohl sie sich ja eigentlich gar nicht leiden können. Gähn… Entweder man ist befreundet, oder eben nicht. Und dann muss sie ständig erwähnen, dass Aphrodite ziemlich „nuttig“ sei. Und in der Position, das über irgendjemanden zu sagen, ist jemand, der gleichzeitig 3 Freunde hat und sich eine Woche, nachdem das Ganze aufgeflogen ist, an den nächsten ranmacht, nun wirklich nicht.

Sprachlich gibt das Buch auch nicht viel her. Es ist gewollt flapsig geschrieben, und das nervt. Dazu kommen ständige Wiederholungen. Ich habe in der Reihe bestimmt schon zwanzig Mal gelesen, dass die Zwillinge nicht wirklich Zwillinge sind. Auch, dass bei Vampiren der Tag- und Nacht-Rhythmus vertauscht ist, wird mindestens in jedem 3. Kapitel erwähnt. Irgendwann weiss man es, und eine Erwähnung pro Buch reicht völlig.

Nun könnte man sich natürlich fragen, warum ich mittlerweile bei Band 4 angelangt bin und es nicht einfach nach dem ersten oder zweiten Buch aufgegeben habe. Ganz einfach: Es ist spannend. Die Autorinnen beenden die Bücher mit Cliff-Hangern, und ich möchte jedes Mal wieder wissen, wie es weitergeht. Außerdem lassen die Bücher sich wirklich schnell und einfach lesen. Dazu kommt, dass ich zwar mit Zoey, der Ich-Erzählerin, nichts anfangen kann, es aber durchaus einige Charaktere gibt, die ich spannend finde, beispielsweise Stevie Rae und Aphrodite. Insofern befürchte ich, dass ich mir auch den fünften Band „antun“ werde ;-)

Die Autorinnen

Phyllis Christine Cast unterrichtet an der University of Tulsa Englisch. Ihr erster Roman, Goddess by Mistake, erschien 2001. Ihre Tochter Kristin Cast studiert Veterinärmedizin an der University of Tulsa. Seit 2005 arbeiten die beiden gemeinsam an der House of Night Serie.

Meine Bewertung

3 Sterne

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